Mi
15
Feb
2012
Ja, ihr lest richtig ;-)
Nach einer schier unendlichen langem Flughafenübernachtung mit allerdings leckerem Thai-Food, konnte ich eine tolle Geburtsfeier im Bus nach Kambodscha feiern. Mein großartiges LadyTeam Tapout hat mir nen MiniKuchen, Cola und Bananacake geschenkt und mich 3 sprachig besungen!! (Auf Facebook wurde ich auf einigen Fotos markiert).
Als wir endlich über die Grenze, durch pompös ausgestaltete Tore, kamen war die Weiterfahrt mit Bus doch recht nervenaufreibend, da unser Geld nicht reichte und wir hin und her mussten um einen Bankschalter zu finden. Da ein Unglück selten allein kommt wurde die illustre Geburtstagspartygesellschaft NICHT von unserem Kontakt empfangen da dieser es wohl für aus reichend hielt uns die (falsche!) Telefonnummer zu geben. Ohne Telefon ist erstmal schwer unzurufen glücklicherweise sind die Leute hier sehr hilfsbereit und freundlich, wir durften dann anrufen und uns wurde schnell bewusst, dass wir auf uns allein gestellt waren. In einem Land in dem keiner von uns die Sprache spricht und wir nicht wissen wohin. Ah! Wir haben ja doch die Adresse, also TukTuk geschnappt und hingebraust!
Na was ist das denn eine Studentenabsteige? Sollte das wirklich unser Ziel sein? Natürlich nicht! Also stundenlang versucht zu mailen, telefonieren, zu texten erfolglos. Schnell noch das INet gecheckt und tadaa PREIS DEM HERRN und VIELEN DANK mir wurde Geld überwiesen! Yeah, wir können uns ein Motel suchen!!!
Die ersten Fotos findet ihr auf meiner Facebookseite im Welcom Cambodia Album, enjoy ;-)
Mi
08
Feb
2012
Nun ist es soweit naechste Woche gehts erstmal nach Kambodscha. Wir haben alle unser Geld zusammengeschmissen und wir konnten fuer jeden die Flugtickets zahlen. Das wars dann aber auch! Kein Geld fuer Essen, Uebernachtung, Visum, Medizinische Versorgung etc.
Wir werden einfach mal im Glauben hinfliegen und gucken was passiert.
Wenn Ihr mir ne Freude machen wollt, an meinem Geburtstag, den ich uebrigens einzigartigerweise im Zug von Thailand nach Kambodscha feiern werde werde, unterstuetzt mich in euren Gebeten und wenn ihr wollt sehr gerne auch finanziell, 5 Euro sind hier schon ein Haufen Geld.
Gebetsanliegen:
Einheit im Team
Versorgung
Gunst
Kraft in Geist und Koerper
Heilung emotional & koerperl., Zeichen und Wunder
Offene Herzen und Ohren
Finanzen: (Die noch ausstehen)
Uebernachtung 400
Visum 120
Essen 250
Medizin 50
Fuer unsere Dienste 100
Sa
04
Feb
2012
So endlich endlich konnte ich Euch 2 Videos aus Cagayan reinstellen! Diese koennt ihr auf meinem Youtube Channel bewundern ;-) naja mehr ansehen als bewundern, falls ihr Fragen oder Anregungen habt meldet euch. Ich freue mich sehr ueber Feedback welches ich meist erst ueber Dritte erfahre :-( Uebrigens, wenn ihr mich auf Youtube abonniert und befreundet bekommt ihr die Videos automatisch mitgeteilt.
Mein Channel:
http://www.youtube.com/user/TraumschmiedeTV?feature=mhee
Outtakes (nur ueber den Link erreichbar!):
http://www.youtube.com/watch?v=GxBoSyCdudk
Mi
01
Feb
2012
Nach einem erlebnisreichem Outreach in Cagayan del Oro werde ich Euch ein paar Zeilen schreiben, damit Ihr Euch ein Bild machen könnt. Stück für Stück werde ich simultan Videos ins Netz stellen. Es ist schon alles fertig allerdings muss ich noch eine gute Internetconnection finden, also Geduld.
Wir sind mit 2 Teams rausgefahren um den Flutopfern ein wenig unter die Arme zu greifen. Team Souldier ging in die Zeltstädte und Evakuierungszentren, dazu später mehr und mein Team (Tapout) hat sich speziell um das Nehemia haus gekümmert. Eins von 3 Häusern für sexuelle missbrauchte Mädchen.
Einige von Euch haben direkt finanziell mitgeholfen und wir konnten Töpfe und Wasser mitbringen. Aus der Teamkasse haben wir dann auch noch Medizin, Gummistiefel, Reinigungsutensilien und allerhand Nützliches zum Wohnen besorgt.
Das Nehemia Haus betreut ca. 20 missbrauchte Mädchen, die traurigerweise im Teenageralter oder oft sogar noch jünger sind. Die Mädels erwartet dort sehr viel Zuwendung, geistlicher und emotionaler Beistand und ein haufen Hausarbeiten.
Im Video könnt ihr den Tagesplan sehen, die sind extrem fleißig und waschen alle ihre Wäsche von Hand alleine. Es geht meist schon um 5 Uhr los! Aus Sicherheitsgründen dürfen die Mädels nur im Notfall und für die Schule das Gelände verlassen, kein Internet, keine Beziehungen zum anderen Geschlecht und auch weitere strenge doch sinnvolle Verhaltensregeln bestimmen den Alltag.
Daddy Mike ist der Leiter von 3 solcher Häuser. Er und seine Frau haben klein angefangen und als
Missionare erstmal ein Straßenkind aufgenommen und es versorget, erzogen, aufgebaut. Über
die Jahre und nach etlichen Strapazen ist daraus dann ein Dienst für die missbrauchten Mädchen geworden in 3 Häusern. Mikes eigenes Haus wurde von der Flut vernichtet und seine frau konnte nur die Weihnachtsdekoration retten. Frag mich nicht warum sie Dokumente und Pässe dort gelassen hat, aber nicht jeder hat die gleichen Prioritäten. Mikes Worte nach dem Verlust: "Es ist nicht das Schlechteste wenn Gott den Reset-Knopf drückt."
Den Mädels im Haus ist nichts passiert, die befanden sich alle im ersten
Stock. Es hat nur Akten, Einrichtung, Gelände, Büro kurz gesagt Dinge erwischt.
Die Mitarbeiter sind 24/7 freiwillig (!) hier beschäftigt und kümmern sich liebevoll umd die Kleinen. Das Tagesprogramm aus GST (Gods Special Time), Work Duties und Gesprächen haben die im Griff und leisten eine großartige Arbeit.
Meine Aktivitäten könnt ihr auf den Videoclips sehen. Ich nenne mal kurz ein paar:
Schlamm wegschaufeln, GST-Andacht halten, Malen und Abwaschen.
Die Mädchen haben mich sehr beeindruckt. Vom ersten Tag an waren die extrem respektvoll,
selbst nach ihrer Vorgeschichte. Die Fröhlichkeit und den Spaß und das hingebene Herz
mit der sie ihr Leben meistern ist sehr beeindruckend. Als Mann war ich natürlich
erstmal sehr vorsichtig, die Freude und Heilung von Bitterkeit, die die Kleinen dort erfahren
konnte ich in Deutschland in unseren Einrichtungen nicht feststellen. Mit all der Montesouri,
Freud, Adler etc. psyho-pädagogischen Technik ist es in unseren Breitengraden schwer ein solches Klientel überhaupt unter Kontrolle, geschweige denn einigermaßen sozial lebensfähig zu bekommen. Hier live und in Farbe erleben welchen Einfluss Gottes Wort und hingegebene Menschen haben können.
"Altes ist vergangen, siehe Neues ist geworden"
Ich konnte dort sehr viel lernen, die Erfahrungen waren lebensverändernd. Danke für Eure Unterstützung ihr konntet mit Eurem Geld wirklich Einiges mitaufbauen!
Sa
31
Dez
2011
wird in Vietnam und Kambodscha sein.
Vietnam ist ein kommunistisches Land, deshalb müssen wir dort aufpassen was wir sagen einige unserer Kontakte waren schon, wegen ihrer Überzeugung im Gefängnis. Mal sehen wie es uns dort ergehen wird. Wir haben dort Kontakte zu Untergrundgemeinden und die Möglichkeit einige kulturelle Dienste zu leisten. Einzelheiten
kann ich jedoch nicht preisgeben. Es wird spannend...
Kambodscha
Alle die die Geschichte der Killing Fields kennen können sich vorstellen wie es diesem Land nun geht. Jahre nach dem Massaker am eigenen Volk versucht diese Nation wieder die eigene Identität aufzubauen. Fast die gesamte intellektuelle Elite wurde brutalst vernichtet deswegen mangelt es in allen Bereichen. Unser Fokus wird auf Jugendliche und Kinder liegen um die nächste Generation zu ermutigen.
Wenn ihr mir was Gutes tun wollt könnt ihr für mich beten und wenn ihrs auf dem Herzen habt mich finanziell unterstützen.
Ich benötige noch so um die 2500€ für Outreach und Schulgebühr ist ne ganz schöne Stange Geld, aber ich hoffe einfach mal auf ein finanzielles Wunder.
Di
20
Dez
2011
Di
20
Dez
2011
Mo
12
Dez
2011
ist das ist das Wort, das den ersten Einsatz am besten beschreibt!
Es waren 2 Wochen voller Strapazen, wenig Schlaf, viel Entbehrungen, aber voll des Geistes und der Freude!
Wir sind zu 7 los die Finsternis in Surigao unsicher zu machen! Nach einer illustren Spritztour durch beschauliche pinoy Dörfer und kleinere Siedlungen in einem Van, der von philippinischem
Michael Schumacher "Edgar" gefahren wurde, haben wir erstmal halt bei der Oma unseres Einsatzleiters gemacht und durften die philippinische Geastfreundschaft genießen. Wie gut die ist kann man an
den üppigeren Bäuchen sämtlicher Studenten entnehmen, außer Einem. Ja, ihr wisst es schon euer Bennybauch. Das liegt weniger an meiner eisenharten Selbstdisziplin, sondern vielmehr daran, das ich
nicht jeden Tag tonnenweise Reis mit Innereien essen kann und an einem speziellem Hundegeschnetzeltem, welches mir einen Tag liquiden Stuhlgang mit einem zusätzlichen Tag Bauchschmerzen plus
keinen Appetit auf gar nichts bescherte! Der Hund wurde speziell für mich geschlachtet und schmeckte wie Ziege oder Kalb, also gar nicht so übel, aber anscheinend ist der germansiche Magen andere
Kost gewöhnt...
Zurück zur Sache: Der erste Tag auf der Insel Opong war zum relaxen gedacht. Dort lebt die Familie eines Teammitgliedes in einer Holzhütte, mehr als spartanisch, aber auch mehr als glücklich! 5
Leute teilen sich kaum mehr als 30m m², Klo ist ein Loch, gekocht wird wie die Cowboys und die Küche ist ein langes Brett mit allerlei Nützlichem. Für uns unvorstellbar, hier jedoch gar nicht so
übel. Man achtet hier allgemein mehr auf Beziehung als auf Besitztümer, was ich beneidenswert finde.
Leider wird die Familie jedoch oft von der Dorfgemeinschaft unterdrückt, die dürfen dort nicht beerdigt werden und werden aus vielen Sachen ausgeschlossen, weil sie nicht katholisch sind.
Deswegen war unser Besuch sehr willkommen und die Dorfkinder haben sich auch extrem gefreut!
Unser Headquarter ist eine Wohnung in der Hafenstadt Surigao, die Wände sind 2cm dick, Fenster sind Fliegengitter und als Kirsche auf dem Sahnehäupchen liegt diese Base direkt an einer Straße,
die mehre Karaokebars (Videoke genannt) hat. Stellt euch einfach mal 50 besoffene Menschen jede Nacht vor die vor die keinerlei Scham haben jedes Lied falsch, nacheinander ins Mikro zu schreien,
dazu noch die kriminelle, sowie weniger gesetzesbrecherisch jedoch arme Nachbarschaft plus offenem Kanal direkt vorm Haus und ihr wißt welchen Spaß ich jede Nacht hier hatte...
Kapalayan-eine kleine und sehr arme Ortschaft. Hier hatten wir evangelistische Hausbesuche. Das schöne ist die sind so gastfreundlich die können gar nicht anders mit Dir zu plaudern. Hatte erst
gar keine Lust da drauf, wie Ihr euch das sich vorstellen könnt, wer macht schon gernen einen auf "Zeuge Jehovas", aber hier ist das echt ne Freude für die Menschen wenn Besuch kommt. Ich konnte
3 Ladies Zeugnis geben und über Jesus sprechen. Die waren Mormone, Katholin und Pfingstlerin sehr interessante Mischung, zumal die ja aus einem kleinen Dorf stammen. Eine war echt zu Tränen
gerührt und wir haben dann für sie gebetet.
Dann hatte ich noch das zweifelhafte vergnügen einer sturzbesoffenen, kleinen philippinischen Oma geistlichen Beistand zu leisten, fand ich ganz witzig hat mich irgendwie an Deutschland
erinnnert, besonders am Wochenende wenn alle zu ihren Parties unterwegs sind.
Nichtsdestotrotz konnte wir für ca. 10€ um die sechzig Kinder mit ner Mahlzeit segnen. Hier kann man mit wenig Geld echt viel bewegen.
Normalweise macht mir Kindergottesdienst so was von keinen Spaß, aber hier ist das anders. Die sind so fröhlich und dankbar für nen Bleistift oder wenn sie ein Lied singen können oder wenn man
einfach nur Zeit für sie hat. Wir haben dann auch nen ziemlich abwechslungsreichen Dienst mit ActionSongs, nem Drama und viel Worship bieten können.
Noch erwähnenswert:
Eine Mitstudentin hatte ne Nacht zuvor ne Vision geschoben Missionskrankenschwester zu sein und andere darin zu schulen. Dank meiner Helfer/Sponsoren konnte ich ihr dabei einigermaßen finazielle
Unterstützung zukommen lassen und sie hat dann ein Stetoskop und ein Blutdruckmeßgerätarmbinde (kenne das richtige Wort leider nicht) gekauft. Sie ist dann von Haus zu Haus marschiert und hat den
Leuten kostenlosen medizinischen Service und ewiges Leben angeboten (sie ist gelernte Krankenschwester).
Nächste mal blogge ich Euch was über den Mamanwa Tribe, unser zweites Outreach-Ziel...
Leider ist das Inet hier sehr langsam, weswegen ich große Schwierigkeiten habe Filme oder Fotos upzuloaden, tut mir leid ich könnte haufenweise Material posten...
Di
15
Nov
2011
nun ist es klar, unser erster Outreach ist in Surigao.
Einer Kleinstadt ca. 8 Autostunden von der Base entfernt, dort erwartet uns Inselevangelisation, Stammesvölker-Hilfe und diverse Dienste in den örtlichen Gemeinden. Uns wurde schon lecker Hund versprochen, wenn wir angekommen sind...
Aprospros Essenkultur, da wurde vor einigen Tagen für alle ausländischen Studenten ein ganz besonderes Willkommensmahl bereitet, wir durften vor versammelter Mannschaft Balut und Durian essen. Balut ist ein abgetriebenes Hühnerembryo und Durian ist eine Frucht, deren Gestankt man leider nicht googeln kann. Man sagt hier: "It (tasts) like heaven, but smells like hell." Was ich deutlich untertieben finde für mich schmeckte und roch es nach Hölle und selbst nach mehrmaligen Zähneputzen hielt der Gestank noch bis zum nächsten Morgen an. Aber ich habe Deutschland würdig vertreten und ganz diplomatisch alles verputzt im Gegensatz zu USA und Indonesien ;-).
Gestern hatten wir eine zusätzliche Besprechung über den Outreach. In der Nähe der Insel unseres Zieles auf Dinagat, werden wir mit dem Kult namens PBMA (Philippine Benevolent Missionaries Association) konfrontiert sein. Die Mitglieder des längst Verstorbenen Begründers Ruben Ecleo, Sr. benutzten sogar dessen Schweiß wärend seiner Anbetungsrituale und sagen ihm Heilungskräfte nach. Er wird noch immer, in seinem Schloß "gefüttert", weil das Gerücht umhergeht, dass er als reinkarnation Jesu auferstehen wird. Mitlerweile ist sein Sohn der Leiter der Organisation. Letzter Skandal war ein Besuch einer philippinischen Schauspielerin, die sich mit dem Sektenführer traf und danach nur noch weinte und sich schwor nie wieder auf die Insel zurückzukehren. Man munkelt sie sei hypnotisiert und vergewaltigt worden. Ach ja, einer der Söhne des Gründers hat seine Frau getötet und die Armee musste dort anrücken.
Hier ein mal ein Infosnack: http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/2052994.stm
Also, es wird spannend hier. Alle von Euch die in der Fürbitte bewandert sind bitte ich um Beistand. Der Outreach beginnt am 26. November und geht 2 Wochen lang.
Wir werden aber dort auch etwas weniger abenteuerliche Einsätze haben: Geplant sind "Insel-Haus-zu-Haus-Evangelisation", Kinder- und Jugendarbeit, "Fütterung" der Eingeborenenstämme und zu Guter Letzt darf auch die Gottesdienstplanung und -ausführung nicht fehlen.
Letzten Freitag war übrigens prophetischer Abend, Dr. Russ Frase aus den USA (Colorado) schloß die Woche mit dem "Hearing Gods Voice" Thema gelungen ab. Er hatte für jeden von uns ein (endlich mal wieder ;-) zutreffende Worte der Erkenntnis plus Offenbarung. Am Abend hatte sein Team die Leitung und die haben dann nochmal einen draufgesetzt. Bin immer noch dabei alles zu prozessieren!
Nun blicke ich spirituell beschwingt und motiviert einer Woche entgegen, die voller Überraschungen, Herausforderungen und Freude sein wird, yeah!
Wollte heute eigentlich eine Base Doku drehen, aber der Zeitplan ist extrem eng und das Wetter spielt leider auch nicht so ganz mit.
Gebetsanliegen für die Geschwister:
Geistlichen Backup für den Outreach: Für das wirken in Geist und der Kraft und Protection, es kann dort so Einiges passieren.
Finanzen: Muss noch 1000€ für die Schule und ca. 100€ für den Outreach zahlen habe aber diesen Monat kein Einkommen.
DTS/Projekte: Werde einige Kunstsachen machen, Tshirts, ein bald von mir näherbeschriebenes Kinderclubproject und eine Bild mit Spraydosen. Brauche dafür viel Konzentration, Motivation, Fleiß, Kreativität und innere Ruhe, weil mein Zeitplan mit dem Studieren kaum ausreicht! Zu guter Letzt: Für was immer ihr auf dem Herzen habt.
Na dann, bis zum nächsten Mal! Paalam!
Mi
02
Nov
2011
es ist (endlich) mal wieder soweit! Ein kleiner Info-Snack aus Davao. Leider ist die Zeit hier für mich sehr begrenzt, da nun das Teaching und die Work Duties etc. angefangen haben. Damit Ihr Euch ein Bild machen könnt will ich Euch nun mal ein paar Auszüge meines Wochenplans aufschreiben...
Frühstück gibt es hier um 7 Uhr, danach haben wir 45 min "Stille Zeit". Daraufhin an 2 Tagen in der Woche muss jeweils ein Student eine 15Min Kurzpredigt halten oder es werden die YWAM Werte prozessiert. Um 8:30 Uhr ist entweder Fürbitte-Gebet oder Worship. Anderthalb Stunden später beginnt dann der "eigentliche" Unterricht, hierbei gibt ein Gastsprecher eine zweieinhalbstündige Lehreinheit zu einem bestimmten Thema: Gottes Natur, Charakter Gottes etc. Auch wenn vieles Grundlage ist muss ich sagen, dass es immer noch Aspekte gibt die völlig neu sind, zumal auch jeder der Kraftsport macht genau weiß wie wichtig Wiederholungen sind. Um 12:30 Uhr wird lecker gegessen, es gibt immer Reis und dazu was asiatisch chinapfanne-mäßiges. Jetzt der vermeintliche Höhepunkt des Tages: Von 13 bis 14:30 Uhr die Siesta, da steht meist alles still, ist auch extrem heiß um die Zeit. Da mein letzter verordneter Mittagsschlaf im Kindergarten war nutze ich die Zeit für Wäschewaschen (von Hand!) und meine "Schulaufgaben" oder halt andere häusliche Aktivitäten. Wir haben pro Woche immer 3 Pflichtarbeiten im Haushalt, wie Fegen, Abwaschen, etc. nur halt im etwas größeren Stil, da es hier nun mal ein ganzer ehemaliger Rebellenstützpunkt ist der gereinigt werden möchte. Um 15 Uhr haben wir ganz unterschiedliche Aktivitäten, da wären kreative Evangelisation, zusammen Sport machen, alle zusammen eine große Arbeit verrichten, wie z. B. alte Dschungelpalmenblätter auf unserem Trampelpfad zusammenfegen und verbrennen oder Life-Group, was ein Hauskreis ist.Um 18 Uhr gibt es Abendbrot, obwohl man das Brot hier nicht Brot nennen kann, denn die Philippinos haben es geschafft ihr Toastbrot zu 95% aus Luft herzustellen. Die Konsequenz: Sieht aus wie deutsches, aber man kann locker 10 Stullen verputzen. 19:30 Uhr gibt es wieder sehr unterschiedliche Dinge zu tun. Entweder ist Studienzeit mit Buchreport oder Einzelgespräche, Fun Night (Entertainmentprogramm) oder ein Einsatz. Vor einigen Tagen waren wir in einer Jugendgemeinde zu Gast und sollten (mussten) ein Drama aufführen. 3 Mal dürft ihr raten wer den Satan spielen durfte. Ihr ahnt es schon ;-) Ist eigentlich gar nicht mein Ding sowas, habe mich dennoch überwunden freue mich über den eigenen Schatten gesprungen zu sein.
Heute Abend hatten wir Einsatz bei den Risk Children, dass sind Kinder, die aus zerrütteten Familien kommen oder von der Straße. Wer mich kennt weiß, dass Kinderarbeit gar nicht mein Ding ist. Ich habe aber mitgemacht, weil ich denke Gott will uns herausfordern, so dass wir auch mal über unseren eigenen Schatten springen. Nun gesagt getan! Ich wurde sehr eines besseren belehrt. Normalerweise sind 98% aller Kinder für mich kleine Monster, die man zähmen muss. Diese hier haben eine komplett andere Mentalität als die Deutschen Kids. Ich war so überrascht wie lebendig und respektvoll, die sind. Natürlich ist es auch was ganz Besonderes, wenn so ein großer (für die Phillys bin ich verhältnismäßig riesig) deutscher Weißer mit denen spielen will. Ich freue mich sogar schon auf nächste Woche...
So jetzt habt ihr mal ein ungefähres Bild von meinern Aktivitäten hier, also was gibt es noch zu sagen?
Die Kultur hier ist total meine Sache, die Leute hier sind weitaus beziehungs- und familienorienter als in der Heimat. Die sind oft schüchtern, aber dennoch sehr gastfreundlich und respektvoll. Ich werde zwar meistens beäugt wegen meiner Hautfarbe, aber die tun das hier gar nicht verächtlich eher fasziniert. Es ist alles in allem schön hier zu sein, die ganzen geistlichen Dinge fallen mir hier auch sehr leicht, da hier eine relaxtere Atmosphäre herrscht als in der Heimat. Die Mitstudenten und YWAM Mitarbeiter sind alle sympathisch und herzlich, wir haben hier viel Spaß und Probleme werden sehr schnell geklärt.
Kurzum: Es ist großartig hier!
Fr
28
Okt
2011
Hier nun endlich mein erster Clip. Unter dem Youtube Channel in der Beschreibung findet Ihr noch mehr Einzelheiten. Ansonsten sei noch gesagt, dass ich hier schon meine Orientierungswoche hinter mir habe und der Unterricht hier sehr vielfaeltig und interressant gestaltet ist. Ich durfte schon kneten, tanzen und singen. Die letzten beiden sind Bestrafungen fuers Zuspaetkommen...
Hier der Link zum Clip:
http://www.youtube.com/watch?v=dVnQOCQI_MM&feature=youtu.be
Schaut Euch ruhig auch mal in der Galerie bei den Fotos um da findet Ihr einige Impressionen von La Isla Reta unserem ersten gemeinsamen Ausflugsziel...
Sa
22
Okt
2011
Na Ihr,
probiere schon seit geraumer Zeit kleine Videos hochzuladen bzw. zu schneiden, aber wie Ihr es Euch vorstellen könnt
ist die Dschungeltechnik hier nicht allzu schnell.
Mal gucken, ob ich einen Weg finden kann Euch mit der schönen Umgebung vertraut zu machen...
Bis dahin bekommt Ihr erstmal alles schriftlich serviert.
Wo soll ich bloß anfangen? Es gibt hier so viele Eindrücke zu vermitteln...
Erstmal ist das Klima genauso wie man es sich vorstellt: Dampfsaunaartig.
Die Natur hier ist wunderschön und ich darf mir meinen Wohnkerker (Bilder folgen)
mit Eidechsen, Moskitos und Ameisen teilen gelegentlich bekommen wir auch Käfer- und Tausendfüßlerbesuch.
Mittlerweile habe ich dagegen auch schon Maßnahmen ergriffen (Giftkreide und Antimückenadapter).
Die Wäsche wird hier per Hand gewaschen und das Wasser muss extra geliefert werden, aber es ist stets genug da.
Kühlschrank gibt es leider nicht, aber ich wollte ja sowieso abnehmen. Allein der Weg zur nächsten Straße ist ein Mini-Workout.
Doch die ganze Atmosphäre, die Natur und die wirklich sympathischen Leute hier machen alles wieder gut. Meistens ist man in der Stadt im Jeepney unterwegs (ein umgebauter Kleinbus, in dem man
sich gegenübersitzt), dort haben dann 10 Europäer oder 14 Phillippinos Platz. Eine Fahrt mitten durch die Stadt kostet 1,5 Cent!!!
Sowieso ist hier fast alles Spottbillig außer große Anschaffungen, wie Autos oder Computer etc. Mit 10 Euro kann man quer durch die Stadt fahren, ins Kino gehen, sich Schuhe und Tshirt holen und
2 Mahlzeiten essen.
Allerdings muss dazu gesagt werden, das die Portionen hier weitaus geringer ausfallen als bei uns üblich. Wir Westler sagen hier "Slave-Portion" dazu, aber wir konnten so Pizza, Shawarma, Pita
und Hähnchenfilet nacheinander für ein Appel und ein Ei futtern gehen. Habe mir für knapp 10€ neue Schuhe, 3 Tshirts und 2 Tanktops geholt, dazu noch eine wireless Computermaus und Kopfhörer für
ca 7€! Also, Einkaufen macht hier wirklich Spaß.
Die Philippinos und -nas sind ein eher schüchternes und freundlich-entspanntes Volk, aber auch richtige Kämpfer. Wenn ein großer Boxkampf stattfindet geht so gut wie keiner zur Arbeit und die
Straßen stehen still! In der Schule ist eines ihrer Fächer Stockkampf (das ist mal was sinnvolles im Gegensatz zu Integralrechnung). Der Verkehr ist chaotisch
Es ist hier eigentlich sicher, obwohl die Ordnungshüter hier entweder mit Shotguns oder M16 rumlaufen gehört das zum Alltag, da hier im Süden Anschläge verübt wurden stellt die Regierung
solche Wachen vor jede Schule und in jedes größere Einkaufszentrum.
Die sind sowas von freundlich, da würde man es kaum übers Herz bringen irgendeine Straftat zu begehen. Da die Löhne hier sehr gering sind ist der Service großrtig, andauernd wird man mit "Sir"
angeredet und muss fast kaum was machen.
Alles wird einem eingepackt, man kann sämtliches Zeug im Laden testen, im Fitnessstudio hat man seinen eigenen Schrankauswähler und Schlüsselbringer und jetzt kommts: bei McDonalds muss man nicht
mal das Tablett wegräumen! Außerdem kann man beim Einkaufen
ohne schlechtes Gewissen einfach alles fallen lassen, weil die Angestellten aufräumen.
Was die Schattenseiten angeht so gibt es auch Problemviertel wo die Menschen aus Mülltonnen leben, betteln gehen oder kriminell sind, aber das hat sich über die Jahre hier sehr gebessert - wurde
mir jedenfalls berichtet. Durfte auch schon mit einen bekehrten Philippino
Ex-Gangster reden und seine Geschichte ist besser als die meisten Filme, doch davon berichte ich ein ander Mal.
Es gäbe noch viel über die Base (mein Aufenthaltsort) und die Leute hier zu berichten, aber auch davon werde ich später mehr durchblicken
lassen. So, seid gespannt und betet für funktionierende Technik, dann könnt Ihr Videos sehen!
Meldet Euch ich freue mich über (fast) jede Nachricht aus der Heimat.
Di
18
Okt
2011
Nun sitze ich hier in der Freizeit-Lounge der YWAM Base im schönen Davao und teile mir den Raum mit einigen Eidechsen, die es sich an den Wänden bequem gemacht haben. Gejetlagt, doch glücklich höre ich mir die dschungelartige Geräuschkulisse an und freue mich schon auf mein Bett.
Dies ist bereits mein zweiter Tag hier, doch wie Ihr es Euch vorstellen könnt ist es nicht so einfach mit der Internetverbindung.
Bald werde ich mehr über alles hier berichten und auch meinen ersten Videoclip auf den YoutubeChannel bringen.
Es gibt noch viel zu erzählen, was ich auch tun werde, aber Ihr sollt erstmal wissen:
Bin gut angekommen, die Philippinen sind großartig und mehr Infos werden folgen...
Mo
19
Sep
2011
H a l l o I h r !!
Die Freude wächst... Nun ist es bald soweit, am 15. Oktober gehts los nach Davao!
Jetzt in der Vorbereitungszeit bin ich schon sehr gesegnet worden.
Meine ganzen Habseligkeiten konnte ich unterbringen bzw. loswerden,
die Katze wird sich bald in einem neuen Refugium etablieren können
und die ersten finanziellen Hürden konnten wir gemeinsam überraschend schnell bewältigen.
Tickets und das Geld für den ersten Monat habe ich dank der großzügigen Unterstützung meiner Verwandten und Freunde und Einiges an Angespartem bereits aufbringen können.
Ich fühle mich sehr gesegnet!
Jetzt bin ich fast überm Berg fehlt nur noch das Visum und das restliche Schulgeld.
PS: Ich habe auch einen Info/Sponsorenflyer gestaltet, laded den doch mal runter und sagt mir was Ihr davon haltet.
Der langersehnte zweite Teil unserer Doku:
Welcome to the Philippines ;-)
von diesem cineastischem Meisterwerk der Sonderklasse, welches sich durch exzellente Kameraführung, nahezu perfid äh perfekten Sprachgebrauch und Gänshautstimmung auszeichnet.
Nach einem Wechselbad der Gefühle darf der Zuschauer auch auf den nächsten Teil gespannt sein...