Sa

07

Apr

2012

Es endet bald

Ja, nun neigt sich meine Zeit in Asien dem Ende zu. Ich kann kaum beschreiben wie sehr ich hier gesegnet wurde und bin. Von Offenbarungen ueber Charakterschule und Dienst in und ausserhalb der Gemeinden war so gut wie alles dabei. Ich habe Freundschaften hier geschlossen die noch in Jahrzehnten weiterleben werden, so Gott will. Ich konnte dank grosszuegiger Unterstuetzung meist von Seiten meiner Familie ein Segen sein fuer Verstossene, Heimatlose, Verletze, Gebundene etc. Eine Bruecke von Deutschland zu den Philippinen und Indochina ist entstanden ueber die in Zukunft nicht nur ich, sondern auch viele weitere schreiten werden. Klingt ein fast wie im Film ;-) ist aber so.

 

Zukunftsmusik:

So, da bin ich also schreibend und betend. Ich habe viele Worte empfangen und bin mir sicher in Zukunft mit Grafik, Kunst und Design das 10/40 Window (das am wenigsten mit dem Evangelium erreichte Gebiet) unsicher zu machen. Allerdings will ich das exzellent machen, d.h. studieren. Doch wo genau? Staatlich, privat oder auf der University of Nations?

Doch das ist nur ein Aspekt ich habe nun schon so oft Zeugnis gegeben, dass mir schon von meiner eigenen Story langweilig geworden ist. Ich muss auf jeden Fall preachen und teachen, doch wie und wo? Ausserdem ist alleine doof, deshalb brauche ich ein Camp of Holy Savages an meiner Seite.

In der Konferenz hier in Nasuli habe ich einige Leiter kennengelernt, die ein Pionierprojekt starten werden. Sie werden keine Jugendlichen, sondern professionell arbeitende Erwachsene auf Einsatz schicken. Nun ratet mal wohin? Vietnam und Kambodscha. Fuer mich waere das ein Vorgeschmack fuer meinen spaeteren Dienst , da ich in Zukunft Kurzeinsaetze in Asien durchfuehren will und obendrein habe ich haufenweise Kontakte dort, weswegen ich gebeten wurde als Leiter fuer die Kommunikation verantwortlich zu sein. Nun koennte ich als Leiter dienen und haette auch mehr Freiheiten spezifischer zu wirken. Fuer mich ware das eine grossartige Moeglichkeit die bereits gesaehte Saat zu ‚begiessen‘ und neue Saat zu saehen, allerdings waere das finanziell ohne Unterstuetzung unmoeglich. Ich habe wirklich gefastet und dafuer den Herrn gesucht. Da das ziemlich ueberraschend und ungeplant kam.

 

In meiner Zeit des Gebets kam ein Hinweis, ein bereits empfangenes Wort, dass ich vom

Colorado Team (ein paar prophetischen Amis) empfing:

Wo du deinen Fuss hinstellst wird ein Feuer entehen und du wirst Fussspuren hinterlassen. Sobald andere in diese treten werden sie dasselbe Feuer spueren.

 

Doch praktisch wird das Folgendes bedeuten:

Das wuerde mich Flug, Hotel, Essen und Visum kosten. Ich schaetze so ca. 500EU, wie ich den Herrn aber kenne werde ich sobald ich mir den Hinflug und das Visum leisten kann abdampfen. Waehrend des letzten Outreachs wurden wir auf dem Weg Stueck fuer Stueck versorgt wurden – Praise the Lord :-D

 

Also geht mal in Euch und betet, ob ihrs auf dem Herzen habt in mich zu Unterstuetzen, eine solche Moeglichkeit kann und will ich einfach nicht vorueberziehen lassen! Das waere dann das grandiose Finale fuer diesen Einsatz hier.

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Sa

07

Apr

2012

Cathdral Valley

War erstmal eine Woche im Kinderheim wohnen, arbeiten und lernen angesagt. Ich durfte hier das wohl schoenste Kinderheim der Welt erleben. Schoen nicht wegen den Gebaeuden, aber wegen der Arbeiter, die ihre Aufgabe als gottgegeben sehen und den Kindern echte Eltern sind und nicht bloss Sozialarbeiter. In jedem Haus gibt es ein paar Houseparents die Verantwortung fuer bis zu 20 Kinder haben (Jungen und Maedchen, alt und jung getrennt). Die Anlage ist riesengross und hat eine Reisfarm, Fischzucht, Schweinezucht, eine Grundschule, Werkstatt und ( Preis dem Herrn) einen Fitnessraum.


Meine Aufgabe war mit den Jungs zu kaempfen und zu toben. Fuer die ueber 12 jaehrigen Devotion zu geben und ein wenig saubermachen und Essen vorbereiten. Ausserdem war ich der Goliath und die Kinder mussten mich mit ihrem Gesang schlaefrig machen.


Mama Zelma ein ehemaliges Rocker-Model hat mit 63 Jahren ein Haus gemietet und die Kinder von Inhaftierten aufgenommen nun nach 20 Jahren ist daraus ein kleines Dorf geworden, die Kinder wachsen mit so viel Liebe und Foewrdung auf, das ich ehrlich sagen kann das es dort besser ist als in den meisten Familien. Natuerlich sind die Kinder keine Engel und es gibt oft Schwierigkeiten, aber man spuert deutlich hier hat der Herr seine Haende im Spiel. Ich rate jedem der irgendwie im sozialen Bereich taetig ist und mit Kindern zu tun hat mal vorbeizuschauen. Fuer mich ist Cathedral Valley mit dem Leitspruch ‘‘ Love, Acceptance & Forgiveness‘‘ das Modell fuer ein Kinderdorf, ich bin auf jeden Fall beeindruckt und komme wieder!

 

PS: Mehr Fotos findet ihr auf meinem Facebook-Profil im Cathedral Valley Album!

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Sa

07

Apr

2012

Vietnam

In Vietnam ist es verboten offen zu predigen, es gibt aber staatlich genemigte Gemeinden und es ist erlaubt zu reden jedoch ohne Bekehrungsaufrufe. So was also haben wir daraus gemacht? Freundschaften gebaut und Barmherzigkeitsdienste unterstuetzt!


In einem Heim fuer geistlich und koerperlich Behinderte durften wir Fuettern, Anziehen und Rumalbern. Ehrlich gesagt ist das ueberhaupt nicht mein Ding , aber die Liebe sucht ja bekanntlich nicht das Ihre, sondern das des anderen und somit sehe ich das vielmehr als Charakterschule an und am Ende hatte ich dann auch meine kleinen Freunde gefunden und wir haben Party gefeiert und ich konnte einem kleinen Jungen Zeichnen beibringen und einige Woerter. Oftmals denken wir daran was fuer ein miserables Leben die doch haben etc., doch manche haben permanent glacht und Spass gehabt zum Preis von 1 2 Minuten Aufmerksamkeit, die sehen eher das was sie haben als das was ihnen fehlt.


Wir haben in einem Englischclub Kontakte und sogar Freundschaften geknuepft, sind zusammen in der Stadt unterwegs gewesen und draussen konnte ich dann auch mal mein Zeugnis geben und ein wenig predigen. Die Vietnamesen sind sehr offen und es ist leicht mit ihnen Beziehung aufzubauen, so ging es uns jedenfalls. Ich hatte meist das Gefuehl, dass die Zeit zu kurz war um wirklich tiefer zu gehen. Ich bin eher Freund von langer Begleitung und Juengerschaft statt kurz mal anpredigen und dann wieder abzuhauen, aber gluecklicherweise gibt es Flugzeuge und Facebook.


Wir konnten Pionierarbeit leisten da durch eine der Freundschaften eine Tuer geoeffnet wurde um an Schulen zu wirken. Das ist das erste Mal, das dies durch eine christliche Organisation geschehen ist – Hallelujah!

Da wir nicht einfach so ohne giestlichen Fingerabdruck gehen konnten haben wir einer Gruppe von Glaeubigen Geschwistern, den Heiligen Geist ‘naeher gebracht‘. Da war auch ein Skeptiker dabei, der fuer sein Leben postiv geschockt ist, es gab da so einige Manifestationen ;-)


Weitere Wirkfelder waren der Untergrundgemeinde helfen und in der Drigen Reha predigen, natuerlich durfte ich das dann machen nach 5 minuetiger Vorbereitungszeit, hier in Asien spielt Flexiblitaet eine grosse Rolle.

 

FAZIT:

Vietnam ist grossartig HochiMin City ist das Berlin Vietnams. Trotz Kommunismus sind Leute hier offen und freundlich (die meisten jedenfalls). Ich habe hier stark das Gefuehl etwas aufgebaut zu haben (Freundschaften und die Saat des Evangeliums) was ich unvollstaendig zuruecklassen muss. Ich werde garantiert wieder nach HoChiMin City gehen um das Feuer das wir entfachten am brennen zu halten.

 

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Di

06

Mär

2012

Da bin ich wieder

Reich an Erlebnissen und segensreichen Einsätzen in Kambodscha.

Dank Eurer großzügigen Hilfe war das alles möglich vielen Dank!!

Jetzt ist die Hälfte der Kosten für den Gesamteinsatz Kambodscha, Vietnam, Manila (Philippinen) gezahlt, yeah!!!

So, was ist alles passiert bzw. in was habt ihr da eigentlich investiert?

Unser Einsatzfeld waren eine arme Dorfgemeinschaft, eine Vorschule und eine Drogen Reha (Ersatzknast für Drogis).

Erstmal ist Kambodscha ein sehr armes Land mit stolzer buddhistischer Tradition, die Menschen sind sehr freundlich, besonders zu Fremden, allerdings sehr fatalistisch und durch die Killing Fields in ihrer Identität geschädigt. Wir fühlten uns überall sehr willkommen. Da das Terrorregime das Land quasi auf 0 gesetzt hat brauchen die Menschen hier Bildung und wirtschaftlichen Aufbau. Dank Angkor Wat kommen jedes Jahr 3Mio Touristen nach Siem Reap, deswegen ist die Stadt auch eine Party und Tourizone geworden. Anyways zurück zur den Ministries das Dorf bestand nur aus ca. 8 Familien, unsere Aufgabe bestand darin ihnen Englisch (soweit es möglich war) beizubringen und ihnen Hygiene zu vermitteln, wir haben Goodiebags verteilt, die Kinder gebadet, den Eltern englische Songs beigebracht und einfach Zeit mit ihnen verbracht.

Unser Kontakt im Dorf war Bong Palla eine eine Killing Fields Überlebende und extrem liebreizende hingebungsvolle Frau Gottes, die die Menschen dort geistlich, geschäftlich und sozial unterstützt. Wenn ich zu Hause bin muss ich mal ihre Lifestory kundgeben, filmreif!

In der Vorschule durfte ich die Wand bemalen [(siehe Bilder) eine Szene aus Max Lucados Punchinello] und für den Leiter das Logo designen, was absolut meiner Berufung entspricht, Art 4 the Lord, sozusagen.

Die Reha befindet sich in einer großen Polizeistation, die Insassen können hier statt Knast absitzen. Leider hatten wir nur 2 Tage dort, deswegen mussten wir dort viel reininvestieren. Ich habe zweimal gepredigt und beim ersten mal Zeugnis gegeben, dann haben wir die Jungs gefüttert. Am 2ten letzten Mal, sind alle aufgestanden und haben ihr Leben Jesus gegeben, ehemalige Buddhisten, ein Generalssohn und ca. 15 weitere Gangster, überwältigend!!

Ich könnte noch so viel mehr Erzählen von meinem ersten Friseureinsatz, von meiner Funktion als Kunstkritiker und -lehrer, von den Leuten und Diensten hier von traurigen und hoffnungsbringenden Lebensgeschichten etc., aber es ist schon spät und ich mache mich mal lieber bereit für einen neuen Tag im turbulenten Saigon! Bitte denkt an mich eure Unterstützung bedeutet mir viel!

Gebetsanliegen: Schutz - könnt Euch ja vorstellen in einem kommunistischen Land

Gunst , Versorgung – klar immer notwendig als Fulltimer

emotionale und geistliche Stabilität - da es mitunter sehr stressig und angegriffen ist und wir sehr fokussiert sein müssen

geistliche Kraft/Effektivität – in allem was wir tun!

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Mi

15

Feb

2012

Hallelujah Kambodscha

Ja, ihr lest richtig ;-)
Ja, ihr lest richtig ;-)

Nach einer schier unendlichen langem Flughafenübernachtung mit allerdings leckerem Thai-Food, konnte ich eine tolle Geburtsfeier im Bus nach Kambodscha feiern. Mein großartiges LadyTeam Tapout hat mir nen MiniKuchen, Cola und Bananacake geschenkt und mich 3 sprachig besungen!! (Auf Facebook wurde ich auf einigen Fotos markiert).

Als wir endlich über die Grenze, durch pompös ausgestaltete Tore, kamen war die Weiterfahrt mit Bus doch recht nervenaufreibend, da unser Geld nicht reichte und wir hin und her mussten um einen Bankschalter zu finden. Da ein Unglück selten allein kommt wurde die illustre Geburtstagspartygesellschaft NICHT von unserem Kontakt empfangen da dieser es wohl für aus reichend hielt uns die (falsche!) Telefonnummer zu geben. Ohne Telefon ist erstmal schwer unzurufen glücklicherweise sind die Leute hier sehr hilfsbereit und freundlich, wir durften dann anrufen und uns wurde schnell bewusst, dass wir auf uns allein gestellt waren. In einem Land in dem keiner von uns die Sprache spricht und wir nicht wissen wohin. Ah! Wir haben ja doch die Adresse, also TukTuk geschnappt und hingebraust!

Na was ist das denn eine Studentenabsteige? Sollte das wirklich unser Ziel sein? Natürlich nicht! Also stundenlang versucht zu mailen, telefonieren, zu texten erfolglos. Schnell noch das INet gecheckt und tadaa PREIS DEM HERRN und VIELEN DANK mir wurde Geld überwiesen! Yeah, wir können uns ein Motel suchen!!! 

 

Die ersten Fotos findet ihr auf meiner Facebookseite im Welcom Cambodia Album, enjoy ;-)

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Mi

08

Feb

2012

!! DANKESCHÖN !! Euch allen !!

Nun ist es soweit naechste Woche gehts erstmal nach Kambodscha. Wir haben alle unser Geld zusammengeschmissen und wir konnten fuer jeden die Flugtickets zahlen. Das wars dann aber auch! Kein Geld fuer Essen, Uebernachtung, Visum, Medizinische Versorgung etc.

Wir werden einfach mal im Glauben hinfliegen und gucken was passiert.

Wenn Ihr mir ne Freude machen wollt, an meinem Geburtstag, den ich uebrigens einzigartigerweise im Zug von Thailand nach Kambodscha feiern werde werde, unterstuetzt mich in euren Gebeten und wenn ihr wollt sehr gerne auch finanziell, 5 Euro sind hier schon ein Haufen Geld.

 

Gebetsanliegen:

Einheit im Team

Versorgung

Gunst

Kraft in Geist und Koerper

Heilung emotional & koerperl., Zeichen und Wunder

Offene Herzen und Ohren

 

Finanzen: (Die noch ausstehen)

Uebernachtung 400

Visum 120

Essen  250

Medizin 50

Fuer unsere Dienste 100

 

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Sa

04

Feb

2012

Die Videos sind draussen!!

So endlich endlich konnte ich Euch 2 Videos aus Cagayan reinstellen! Diese koennt ihr auf meinem Youtube Channel bewundern ;-) naja mehr ansehen als bewundern, falls ihr Fragen oder Anregungen habt meldet euch. Ich freue mich sehr ueber Feedback welches ich meist erst ueber Dritte erfahre :-( Uebrigens, wenn ihr mich auf Youtube abonniert und befreundet bekommt ihr die Videos automatisch mitgeteilt.

 

Mein Channel:

http://www.youtube.com/user/TraumschmiedeTV?feature=mhee

 

Outtakes (nur ueber den Link erreichbar!):

http://www.youtube.com/watch?v=GxBoSyCdudk

 

 

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Mi

01

Feb

2012

Zurück auf der Davao Base

 

Nach einem erlebnisreichem Outreach in Cagayan del Oro werde ich Euch ein paar Zeilen schreiben, damit Ihr Euch ein Bild machen könnt. Stück für Stück werde ich simultan Videos ins Netz stellen. Es ist schon alles fertig allerdings muss ich noch eine gute Internetconnection finden, also Geduld.

 

Wir sind mit 2 Teams rausgefahren um den Flutopfern ein wenig unter die Arme zu greifen. Team Souldier ging in die Zeltstädte und Evakuierungszentren, dazu später mehr und mein Team (Tapout) hat sich speziell um das Nehemia haus gekümmert. Eins von 3 Häusern für sexuelle missbrauchte Mädchen.

 

Einige von Euch haben direkt finanziell mitgeholfen und wir konnten Töpfe und Wasser mitbringen. Aus der Teamkasse haben wir dann auch noch Medizin, Gummistiefel, Reinigungsutensilien und allerhand Nützliches zum Wohnen besorgt.

 

Das Nehemia Haus betreut ca. 20 missbrauchte Mädchen, die traurigerweise im Teenageralter oder oft sogar noch jünger sind. Die Mädels erwartet dort sehr viel Zuwendung, geistlicher und emotionaler Beistand und ein haufen Hausarbeiten.

Im Video könnt ihr den Tagesplan sehen, die sind extrem fleißig und waschen alle ihre Wäsche von Hand alleine. Es geht meist schon um 5 Uhr los! Aus Sicherheitsgründen dürfen die Mädels nur im Notfall und für die Schule das Gelände verlassen, kein Internet, keine Beziehungen zum anderen Geschlecht und auch weitere strenge doch sinnvolle Verhaltensregeln bestimmen den Alltag.

 

Daddy Mike ist der Leiter von 3 solcher Häuser. Er und seine Frau haben klein angefangen und als

Missionare erstmal ein Straßenkind aufgenommen und es versorget, erzogen, aufgebaut. Über

die Jahre und nach etlichen Strapazen ist daraus dann ein Dienst für die missbrauchten Mädchen geworden in 3 Häusern. Mikes eigenes Haus wurde von der Flut vernichtet und seine frau konnte nur die Weihnachtsdekoration retten. Frag mich nicht warum sie Dokumente und Pässe dort gelassen hat, aber nicht jeder hat die gleichen Prioritäten. Mikes Worte nach dem Verlust: "Es ist nicht das Schlechteste wenn Gott den Reset-Knopf drückt."

Den Mädels im Haus ist nichts passiert, die befanden sich alle im ersten

Stock. Es hat nur Akten, Einrichtung, Gelände, Büro kurz gesagt Dinge erwischt.

 

Die Mitarbeiter sind 24/7 freiwillig (!) hier beschäftigt und kümmern sich liebevoll umd die Kleinen. Das Tagesprogramm aus GST (Gods Special Time), Work Duties und Gesprächen haben die im Griff und leisten eine großartige Arbeit.

 

Meine Aktivitäten könnt ihr auf den Videoclips sehen. Ich nenne mal kurz ein paar:

Schlamm wegschaufeln, GST-Andacht halten, Malen und Abwaschen.

 

Die Mädchen haben mich sehr beeindruckt. Vom ersten Tag an waren die extrem respektvoll,

selbst nach ihrer Vorgeschichte. Die Fröhlichkeit und den Spaß und das hingebene Herz

mit der sie ihr Leben meistern ist sehr beeindruckend. Als Mann war ich natürlich

erstmal sehr vorsichtig, die Freude und Heilung von Bitterkeit, die die Kleinen dort erfahren

konnte ich in Deutschland in unseren Einrichtungen nicht feststellen. Mit all der Montesouri,

Freud, Adler etc. psyho-pädagogischen Technik ist es in unseren Breitengraden schwer ein solches Klientel überhaupt unter Kontrolle, geschweige denn einigermaßen sozial lebensfähig zu bekommen. Hier live und in Farbe erleben welchen Einfluss Gottes Wort und hingegebene Menschen haben können.

"Altes ist vergangen, siehe Neues ist geworden"  

 

Ich konnte dort sehr viel lernen, die Erfahrungen waren lebensverändernd. Danke für Eure Unterstützung ihr konntet mit Eurem Geld wirklich Einiges mitaufbauen!

 

 

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Sa

31

Dez

2011

Street Preaching mit

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Sa

31

Dez

2011

Unser Major Outreach

wird in Vietnam und Kambodscha sein. 

 

Vietnam ist ein kommunistisches Land, deshalb müssen wir dort aufpassen was wir sagen einige unserer Kontakte waren schon, wegen ihrer Überzeugung im Gefängnis. Mal sehen wie es uns dort ergehen wird. Wir haben dort Kontakte zu Untergrundgemeinden und die Möglichkeit einige kulturelle Dienste zu leisten. Einzelheiten

kann ich jedoch nicht preisgeben. Es wird spannend...

 

Kambodscha

Alle die die Geschichte der Killing Fields kennen können sich vorstellen wie es diesem Land nun geht. Jahre nach dem Massaker am eigenen Volk versucht diese Nation wieder die eigene Identität aufzubauen. Fast die gesamte intellektuelle Elite wurde brutalst vernichtet deswegen mangelt es in allen Bereichen. Unser Fokus wird auf Jugendliche und Kinder liegen um die nächste Generation zu ermutigen.

 

Wenn ihr mir was Gutes tun wollt könnt ihr für mich beten und wenn ihrs auf dem Herzen habt mich finanziell unterstützen. 

Ich benötige noch so um die 2500€ für Outreach und Schulgebühr ist ne ganz schöne Stange Geld, aber ich hoffe einfach mal auf ein finanzielles Wunder.

 

 

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Di

20

Dez

2011

Flutkatastrophe

Einige werden es vielleicht schon gehört haben, hier hat eine Flutkatastrophe die Insel unsicher gemacht. Das ganze ist ein gutes Stück von uns entfernt passiert und außerdem ist unsere Base ein ehemaliger Rebellenstütz auf einem Hügel so schnell kommt hier kein Wasser hoch. Doch in Cagayan de Oro, Iligan City ist die Rede von 600 Toten und 800 Vermissten. Die Flut kam über Nacht deswegen haben die meisten es erst gemerkt als es schon zu spät war. Gerade unsere Unterkunft für misshandelte Frauen und Mädchen hat es schwer getroffen. Was die bereits durchgemacht haben ist kaum in Worte zu fassen wir werden unser Möglichstes tun, damit sie so wieder auf den Beinen sind. Aufgrund dieser Not und eindeutiger Worte in unserer Gebetszeit ("Was immer ihr den geringsten meiner Brüder getan habt, dass habt ihr mir getan...") wird unser nächster Outreach dort stattfinden (vom 9. bis 20. Januar) Wir werden dort für Obdach, Wasser, Essen, Kleidung sorgen, aber ein Schwerpunkt wird auch emotionaler und geistlicher Beistand sein. Wenn Ihr euch beteiligen wollt lasst es mich wissen. Für 1-3€ gibt es hier schon ein schickes Tshirt, Reis und Wasser kann man für 10€ kiloweise kaufen. Vielen Dank! Bin gespannt von Euch zu hören!! LG Benny.
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Di

20

Dez

2011

Ein absolutes Highlight! Der Mamamwa Tribe

ist ein oft diskriminierter Eingeborenenstamm und deshalb eher zurückgezogen. Da sie von einem Tag in den anderen leben und nicht wirklich sparen, ist finanzielle Unterstützung schwierig. Wir waren sehr überrascht als wir einige Häuser aus Stein erblickten, einen Billiardtisch und einen kleinen Shop (ein offener Bereich in einem Haus wo auf 2m² Waren feil geboten werden, nicht wirklich spektakulär), dieser Stamm entwickelt sich! Sie fangen nun aber auch an die ganzen Laster und Süchte der Städter anzunehmen, Dinge die denen normalerweise völlig fremd sind. Nun gut, wir richteten unser Quartier in der Stammeskirche ein, eigentlich sehr ungewöhnlich ein solches Gebäude, denn die Stammesoberhäupte entscheiden, wem sie gestatten hier zu bauen - nur dieser Kirche wurde es erlaubt! Ein gutes Zeichen, wir sind also willkommen. Die Kinder sind sehr ungepflegt, man darf da einfach nicht pingelig sein, weswegen ein Thema unseres Dienstes auch Hygiene und Krankheitsvermeidung war. Wir haben das ganze mit selbstgebastelten Requisiten kindgerecht dargestellt. Die Kinder wollten unbedingt mitmachen, was niedlich und lustig war, die haben sich wie kleine Stars gefühlt! Der Abendgottesdienst war so rührend, die Mamanwa Kids haben ihre Liebe zu Jesus ganz ohne jeglich Form von Selbstdarstellung ausgedrückt, so emotional und unschuldig wie ich es in der Form noch nicht erlebt habe. Nach einer eher unbequemen Nacht unter Moskitonetz auf Fliesenboden, wurden wir von fröhlichem Kinderlachen geweckt. Die kleinen konnten nicht bis 16 Uhr warten und standen schon um 6 auf der Matte. 10h Wartezeit für ein Kinderprogramm und was zu Futtern, nicht schlecht. Das nenne ich mal Einsatz. Als Weißer wollten die unbedingt mit mir was unternehmen und ich habe mich dazu hinreißen lassen unter einem abgelegenen Wasserfall schwimmen zu gehen. Hat den Kleinen Spaß gemacht mit der Weißen baden zu gehen... Für die ist es sowieso was ganz besonderes, wenn Leute von außerhalb kommen und sie nicht unterdrücken, sondern Hoffnung und Versorgung spenden. Da ich nix besseres zu tun hatte fing ich an die Kinder anzumalen mit Kinderschminke versteht sich, seit dem weiß ich wie sich Backstreet Boys bei ner Autogrammstunde gefühlt haben müssen - bedrängt. Aber hey, die meisten wollten ein Kreuz auf die Backe und haben sich krass gefreut, lohnenswert also. Wir haben auch einen gebetsspaziergang durchs Dorf unternommen um wirklich zu erfahren wo man hier ansetzen kann, denn es gibt hier zu viel Möglichkeiten. Unser Eindruck war bei den Kindern anzusetzen, alles was sie lernen/empfangen werden sie in die Familien tragen, die meist sehr reserviert sind. Ich für meinen Teil werde weiterhin in Kontakt bleiben und die kommende Generation investieren, gerne auch finanziell, für wenig Geld kann man hier wirklich viel verändern, wenn man es mit langanhaltenden Beziehungen und geistlicher Nahrung verbindet. Da ich leider nicht so schnell wieder komme habe ich nun Kontakt mit dem Dienst der dort regelmäßig langfristig wirkt Beziehung aufgebaut und gedenke diese auch zu pflegen. Das ist definitiv nicht das letzte Mal, dass ich dort war.
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Mo

12

Dez

2011

Mamanwa Tribe Fotos

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Mo

12

Dez

2011

WOW!


ist das ist das Wort, das den ersten Einsatz am besten beschreibt!
Es waren 2 Wochen voller Strapazen, wenig Schlaf, viel Entbehrungen, aber voll des Geistes und der Freude!

Wir sind zu 7 los die Finsternis in Surigao unsicher zu machen! Nach einer illustren Spritztour durch beschauliche pinoy Dörfer und kleinere Siedlungen in einem Van, der von philippinischem Michael Schumacher "Edgar" gefahren wurde, haben wir erstmal halt bei der Oma unseres Einsatzleiters gemacht und durften die philippinische Geastfreundschaft genießen. Wie gut die ist kann man an den üppigeren Bäuchen sämtlicher Studenten entnehmen, außer Einem. Ja, ihr wisst es schon euer Bennybauch. Das liegt weniger an meiner eisenharten Selbstdisziplin, sondern vielmehr daran, das ich nicht jeden Tag tonnenweise Reis mit Innereien essen kann und an einem speziellem Hundegeschnetzeltem, welches mir einen Tag liquiden Stuhlgang mit einem zusätzlichen Tag Bauchschmerzen plus keinen Appetit auf gar nichts bescherte! Der Hund wurde speziell für mich geschlachtet und schmeckte wie Ziege oder Kalb, also gar nicht so übel, aber anscheinend ist der germansiche Magen andere Kost gewöhnt...

Zurück zur Sache: Der erste Tag auf der Insel Opong war zum relaxen gedacht. Dort lebt die Familie eines Teammitgliedes in einer Holzhütte, mehr als spartanisch, aber auch mehr als glücklich! 5 Leute teilen sich kaum mehr als 30m m², Klo ist ein Loch, gekocht wird wie die Cowboys und die Küche ist ein langes Brett mit allerlei Nützlichem. Für uns unvorstellbar, hier jedoch gar nicht so übel. Man achtet hier allgemein mehr auf Beziehung als auf Besitztümer, was ich beneidenswert finde.
Leider wird die Familie jedoch oft von der Dorfgemeinschaft unterdrückt, die dürfen dort nicht beerdigt werden und werden aus vielen Sachen ausgeschlossen, weil sie nicht katholisch sind.
Deswegen war unser Besuch sehr willkommen und die Dorfkinder haben sich auch extrem gefreut!

Unser Headquarter ist eine Wohnung in der Hafenstadt Surigao, die Wände sind 2cm dick, Fenster sind Fliegengitter und als Kirsche auf dem Sahnehäupchen liegt diese Base direkt an einer Straße, die mehre Karaokebars (Videoke genannt) hat. Stellt euch einfach mal 50 besoffene Menschen jede Nacht vor die vor die keinerlei Scham haben jedes Lied falsch, nacheinander ins Mikro zu schreien, dazu noch die kriminelle, sowie weniger gesetzesbrecherisch jedoch arme Nachbarschaft plus offenem Kanal direkt vorm Haus und ihr wißt welchen Spaß ich jede Nacht hier hatte...

Kapalayan-eine kleine und sehr arme Ortschaft. Hier hatten wir evangelistische Hausbesuche. Das schöne ist die sind so gastfreundlich die können gar nicht anders mit Dir zu plaudern. Hatte erst gar keine Lust da drauf, wie Ihr euch das sich vorstellen könnt, wer macht schon gernen einen auf "Zeuge Jehovas", aber hier ist das echt ne Freude für die Menschen wenn Besuch kommt. Ich konnte 3 Ladies Zeugnis geben und über Jesus sprechen. Die  waren Mormone, Katholin und Pfingstlerin sehr interessante Mischung, zumal die ja aus einem kleinen Dorf stammen. Eine war echt zu Tränen gerührt und wir haben dann für sie gebetet.
Dann hatte ich noch das zweifelhafte vergnügen einer sturzbesoffenen, kleinen philippinischen Oma geistlichen Beistand zu leisten, fand ich ganz witzig hat mich irgendwie an Deutschland erinnnert, besonders am Wochenende wenn alle zu ihren Parties unterwegs sind.
Nichtsdestotrotz konnte wir für ca. 10€  um die sechzig Kinder mit ner Mahlzeit segnen. Hier kann man mit wenig Geld echt viel bewegen.
Normalweise macht mir Kindergottesdienst so was von keinen Spaß, aber hier ist das anders. Die sind so fröhlich und dankbar für nen Bleistift oder wenn sie ein Lied singen können oder wenn man einfach nur Zeit für sie hat. Wir haben dann auch nen ziemlich abwechslungsreichen Dienst mit ActionSongs, nem Drama und viel Worship bieten können.

Noch erwähnenswert:
Eine Mitstudentin hatte ne Nacht zuvor ne Vision geschoben Missionskrankenschwester zu sein und andere darin zu schulen. Dank meiner Helfer/Sponsoren konnte ich ihr dabei einigermaßen finazielle Unterstützung zukommen lassen und sie hat dann ein Stetoskop und ein Blutdruckmeßgerätarmbinde (kenne das richtige Wort leider nicht) gekauft. Sie ist dann von Haus zu Haus marschiert und hat den Leuten kostenlosen medizinischen Service und ewiges Leben angeboten (sie ist gelernte Krankenschwester).  

 

Nächste mal blogge ich Euch was über den Mamanwa Tribe, unser zweites Outreach-Ziel...

Leider ist das Inet hier sehr langsam, weswegen ich große Schwierigkeiten habe Filme oder Fotos upzuloaden, tut mir leid ich könnte haufenweise Material posten...

 

 

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Di

15

Nov

2011

Team Germany! Kanusta ka?

nun ist es klar, unser erster Outreach ist in Surigao.

Einer Kleinstadt ca. 8 Autostunden von der Base entfernt, dort erwartet uns Inselevangelisation, Stammesvölker-Hilfe und diverse Dienste in den örtlichen Gemeinden. Uns wurde schon lecker Hund versprochen, wenn wir angekommen sind...

Aprospros Essenkultur, da wurde vor einigen Tagen für alle ausländischen Studenten ein ganz besonderes Willkommensmahl bereitet, wir durften vor versammelter Mannschaft Balut und Durian essen. Balut ist ein abgetriebenes Hühnerembryo und Durian ist eine Frucht, deren Gestankt man leider nicht googeln kann. Man sagt hier: "It (tasts) like heaven, but smells like hell." Was ich deutlich untertieben finde für mich schmeckte und roch es nach Hölle und selbst nach mehrmaligen Zähneputzen hielt der Gestank noch bis zum nächsten Morgen an. Aber ich habe Deutschland würdig vertreten und ganz diplomatisch alles verputzt im Gegensatz zu USA und Indonesien ;-).

 

Gestern hatten wir eine zusätzliche Besprechung über den Outreach. In der Nähe der Insel unseres Zieles auf Dinagat, werden wir mit dem Kult namens PBMA (Philippine Benevolent Missionaries Association) konfrontiert sein. Die Mitglieder des längst Verstorbenen Begründers Ruben Ecleo, Sr. benutzten sogar dessen Schweiß wärend seiner Anbetungsrituale und sagen ihm Heilungskräfte nach. Er wird noch immer, in seinem Schloß "gefüttert", weil das Gerücht umhergeht, dass er als reinkarnation Jesu auferstehen wird. Mitlerweile ist sein Sohn der Leiter der Organisation. Letzter Skandal war ein Besuch einer philippinischen Schauspielerin, die sich mit dem Sektenführer traf und danach nur noch weinte und sich schwor nie wieder auf die Insel zurückzukehren. Man munkelt sie sei hypnotisiert und vergewaltigt worden. Ach ja, einer der Söhne des Gründers hat seine Frau getötet und die Armee musste dort anrücken.

Hier ein mal ein Infosnack: http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/2052994.stm

 

Also, es wird spannend hier. Alle von Euch die in der Fürbitte bewandert sind bitte ich um Beistand. Der Outreach beginnt am 26. November und geht 2 Wochen lang.

Wir werden aber dort auch etwas weniger abenteuerliche Einsätze haben: Geplant sind "Insel-Haus-zu-Haus-Evangelisation", Kinder- und Jugendarbeit, "Fütterung" der Eingeborenenstämme und zu Guter Letzt darf auch die Gottesdienstplanung und -ausführung nicht fehlen.

 

Letzten Freitag war übrigens prophetischer Abend, Dr. Russ Frase aus den USA (Colorado) schloß die Woche mit dem "Hearing Gods Voice" Thema gelungen ab. Er hatte für jeden von uns ein (endlich mal wieder ;-) zutreffende Worte der Erkenntnis plus Offenbarung. Am Abend hatte sein Team die Leitung und die haben dann nochmal einen draufgesetzt. Bin immer noch dabei alles zu prozessieren!

Nun blicke ich spirituell beschwingt und motiviert einer Woche entgegen, die voller Überraschungen, Herausforderungen und Freude sein wird, yeah!

 

Wollte heute eigentlich eine Base Doku drehen, aber der Zeitplan ist extrem eng und das Wetter spielt leider auch nicht so ganz mit.

 

Gebetsanliegen für die Geschwister:

 

Geistlichen Backup für den Outreach: Für das wirken in Geist und der Kraft und Protection, es kann dort so Einiges passieren.

Finanzen: Muss noch 1000€ für die Schule und ca. 100€ für den Outreach zahlen habe aber diesen Monat kein Einkommen.

DTS/Projekte: Werde einige Kunstsachen machen, Tshirts, ein bald von mir näherbeschriebenes Kinderclubproject und eine Bild mit Spraydosen. Brauche dafür viel Konzentration, Motivation, Fleiß, Kreativität und innere Ruhe, weil mein Zeitplan mit dem Studieren kaum ausreicht! Zu guter Letzt: Für was immer ihr auf dem Herzen habt.

 

Na dann, bis zum nächsten Mal! Paalam!

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Mi

02

Nov

2011

Liebe Daheimgebliebene,

es ist (endlich) mal wieder soweit! Ein kleiner Info-Snack aus Davao. Leider ist die Zeit hier für mich sehr begrenzt, da nun das Teaching und die Work Duties etc. angefangen haben. Damit Ihr Euch ein Bild machen könnt will ich Euch nun mal ein paar Auszüge meines Wochenplans aufschreiben...

 

Frühstück gibt es hier um 7 Uhr, danach haben wir 45 min "Stille Zeit". Daraufhin an 2 Tagen in der Woche muss jeweils ein Student eine 15Min Kurzpredigt halten oder es werden die YWAM Werte prozessiert. Um 8:30 Uhr ist entweder Fürbitte-Gebet oder Worship. Anderthalb Stunden später beginnt dann der "eigentliche" Unterricht, hierbei gibt ein Gastsprecher eine zweieinhalbstündige Lehreinheit zu einem bestimmten Thema: Gottes Natur, Charakter Gottes etc. Auch wenn vieles Grundlage ist muss ich sagen, dass es immer noch Aspekte gibt die völlig neu sind, zumal auch jeder der Kraftsport macht genau weiß wie wichtig Wiederholungen sind. Um 12:30 Uhr wird lecker gegessen, es gibt immer Reis und dazu was asiatisch chinapfanne-mäßiges. Jetzt der vermeintliche Höhepunkt des Tages: Von 13 bis 14:30 Uhr die Siesta, da steht meist alles still, ist auch extrem heiß um die Zeit. Da mein letzter verordneter Mittagsschlaf im Kindergarten war nutze ich die Zeit für Wäschewaschen (von Hand!) und meine "Schulaufgaben" oder halt andere häusliche Aktivitäten. Wir haben pro Woche immer 3 Pflichtarbeiten im Haushalt, wie Fegen, Abwaschen, etc. nur halt im etwas größeren Stil, da es hier nun mal ein ganzer ehemaliger Rebellenstützpunkt ist der gereinigt werden möchte. Um 15 Uhr haben wir ganz unterschiedliche Aktivitäten, da wären kreative Evangelisation, zusammen Sport machen, alle zusammen eine große Arbeit verrichten, wie z. B. alte Dschungelpalmenblätter auf unserem Trampelpfad zusammenfegen und verbrennen oder Life-Group, was ein Hauskreis ist.Um 18 Uhr gibt es Abendbrot, obwohl man das Brot hier nicht Brot nennen kann, denn die Philippinos haben es geschafft ihr Toastbrot zu 95% aus Luft herzustellen. Die Konsequenz: Sieht aus wie deutsches, aber man kann locker 10 Stullen verputzen. 19:30 Uhr gibt es wieder sehr unterschiedliche Dinge zu tun. Entweder ist Studienzeit mit Buchreport oder Einzelgespräche, Fun Night (Entertainmentprogramm) oder ein Einsatz. Vor einigen Tagen waren wir in einer Jugendgemeinde zu Gast und sollten (mussten) ein Drama aufführen. 3 Mal dürft ihr raten wer den Satan spielen durfte. Ihr ahnt es schon ;-) Ist eigentlich gar nicht mein Ding sowas, habe mich dennoch überwunden freue mich über den eigenen Schatten gesprungen zu sein.

Heute Abend hatten wir Einsatz bei den Risk Children, dass sind Kinder, die aus zerrütteten Familien kommen oder von der Straße. Wer mich kennt weiß, dass Kinderarbeit gar nicht mein Ding ist. Ich habe aber mitgemacht, weil ich denke Gott will uns herausfordern, so dass wir auch mal über unseren eigenen Schatten springen. Nun gesagt getan! Ich wurde sehr eines besseren belehrt. Normalerweise sind 98% aller Kinder für mich kleine Monster, die man zähmen muss. Diese hier haben eine komplett andere Mentalität als die Deutschen Kids. Ich war so überrascht wie lebendig und respektvoll, die sind. Natürlich ist es auch was ganz Besonderes, wenn so ein großer (für die Phillys bin ich verhältnismäßig riesig) deutscher Weißer mit denen spielen will. Ich freue mich sogar schon auf nächste Woche...

 

So jetzt habt ihr mal ein ungefähres Bild von meinern Aktivitäten hier, also was gibt es noch zu sagen?

Die Kultur hier ist total meine Sache, die Leute hier sind weitaus beziehungs- und familienorienter als in der Heimat. Die sind oft schüchtern, aber dennoch sehr gastfreundlich und respektvoll. Ich werde zwar meistens beäugt wegen meiner Hautfarbe, aber die tun das hier gar nicht verächtlich eher fasziniert. Es ist alles in allem schön hier zu sein, die ganzen geistlichen Dinge fallen mir hier auch sehr leicht, da hier eine relaxtere Atmosphäre herrscht als in der Heimat. Die Mitstudenten und YWAM Mitarbeiter sind alle sympathisch und herzlich, wir haben hier viel Spaß und Probleme werden sehr schnell geklärt.

Kurzum: Es ist großartig hier!

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Fr

28

Okt

2011

Erstes Video fertig

Hier nun endlich mein erster Clip. Unter dem Youtube Channel in der Beschreibung findet Ihr noch mehr Einzelheiten. Ansonsten sei noch gesagt, dass ich hier schon meine Orientierungswoche hinter mir habe und der Unterricht hier sehr vielfaeltig und interressant gestaltet ist. Ich durfte schon kneten, tanzen und singen. Die letzten beiden sind Bestrafungen fuers Zuspaetkommen... 

 

Hier der Link zum Clip:

http://www.youtube.com/watch?v=dVnQOCQI_MM&feature=youtu.be

 

Schaut Euch ruhig auch mal in der Galerie bei den Fotos um da findet Ihr einige Impressionen von La Isla Reta unserem ersten gemeinsamen Ausflugsziel...

 

 

 

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Sa

22

Okt

2011

So jetzt aber!

Na Ihr,

probiere schon seit geraumer Zeit kleine Videos hochzuladen bzw. zu schneiden, aber wie Ihr es Euch vorstellen könnt
ist die Dschungeltechnik hier nicht allzu schnell.
Mal gucken, ob ich einen Weg finden kann Euch mit der schönen Umgebung vertraut zu machen...

Bis dahin bekommt Ihr erstmal alles schriftlich serviert.

Wo soll ich bloß anfangen? Es gibt hier so viele Eindrücke zu vermitteln...
Erstmal ist das Klima genauso wie man es sich vorstellt: Dampfsaunaartig.
Die Natur hier ist wunderschön und ich darf mir meinen Wohnkerker (Bilder folgen)
mit Eidechsen, Moskitos und Ameisen teilen gelegentlich bekommen wir auch Käfer- und Tausendfüßlerbesuch.
Mittlerweile habe ich dagegen auch schon Maßnahmen ergriffen (Giftkreide und Antimückenadapter).
Die Wäsche wird hier per Hand gewaschen und das Wasser muss extra geliefert werden, aber es ist stets genug da.
Kühlschrank gibt es leider nicht, aber ich wollte ja sowieso abnehmen. Allein der Weg zur nächsten Straße ist ein Mini-Workout.

Doch die ganze Atmosphäre, die Natur und die wirklich sympathischen Leute hier machen alles wieder gut. Meistens ist man in der Stadt im Jeepney unterwegs (ein umgebauter Kleinbus, in dem man sich gegenübersitzt), dort haben dann 10 Europäer oder 14 Phillippinos Platz. Eine Fahrt mitten durch die Stadt kostet 1,5 Cent!!!
Sowieso ist hier fast alles Spottbillig außer große Anschaffungen, wie Autos oder Computer etc. Mit 10 Euro kann man quer durch die Stadt fahren, ins Kino gehen, sich Schuhe und Tshirt holen und 2 Mahlzeiten essen.
Allerdings muss dazu gesagt werden, das die Portionen hier weitaus geringer ausfallen als bei uns üblich. Wir Westler sagen hier "Slave-Portion" dazu, aber wir konnten so Pizza, Shawarma, Pita und Hähnchenfilet nacheinander für ein Appel und ein Ei futtern gehen. Habe mir für knapp 10€ neue Schuhe, 3 Tshirts und 2 Tanktops geholt, dazu noch eine wireless Computermaus und Kopfhörer für ca 7€! Also, Einkaufen macht hier wirklich Spaß.

Die Philippinos und -nas sind ein eher schüchternes und freundlich-entspanntes Volk, aber auch richtige Kämpfer. Wenn ein großer Boxkampf stattfindet geht so gut wie keiner zur Arbeit und die Straßen stehen still! In der Schule ist eines ihrer Fächer Stockkampf (das ist mal was sinnvolles im Gegensatz zu Integralrechnung). Der Verkehr ist chaotisch
Es ist hier eigentlich sicher, obwohl die Ordnungshüter hier entweder mit Shotguns oder M16 rumlaufen gehört das zum Alltag,  da hier im Süden Anschläge verübt wurden stellt die Regierung solche Wachen vor jede Schule und in jedes größere Einkaufszentrum.
Die sind sowas von freundlich, da würde man es kaum übers Herz bringen irgendeine Straftat zu begehen. Da die Löhne hier sehr gering sind ist der Service großrtig, andauernd wird man mit "Sir" angeredet und muss fast kaum was machen.
Alles wird einem eingepackt, man kann sämtliches Zeug im Laden testen, im Fitnessstudio hat man seinen eigenen Schrankauswähler und Schlüsselbringer und jetzt kommts: bei McDonalds muss man nicht mal das Tablett wegräumen! Außerdem kann man beim Einkaufen
ohne schlechtes Gewissen einfach alles fallen lassen, weil die Angestellten aufräumen.
Was die Schattenseiten angeht so gibt es auch Problemviertel wo die Menschen aus Mülltonnen leben, betteln gehen oder kriminell sind, aber das hat sich über die Jahre hier sehr gebessert - wurde mir jedenfalls berichtet. Durfte auch schon mit einen bekehrten Philippino
Ex-Gangster reden und seine Geschichte ist besser als die meisten Filme, doch davon berichte ich ein ander Mal.

Es gäbe noch viel über die Base (mein Aufenthaltsort) und die Leute hier zu berichten, aber auch davon werde ich später mehr durchblicken
lassen. So, seid gespannt und betet für funktionierende Technik, dann könnt Ihr Videos sehen!  
Meldet Euch ich freue mich über (fast) jede Nachricht aus der Heimat.

 

 
 

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Di

18

Okt

2011

Angekommen

Nun sitze ich hier in der Freizeit-Lounge der YWAM Base im schönen Davao und teile mir den Raum mit einigen Eidechsen, die es sich an den Wänden bequem gemacht haben. Gejetlagt, doch glücklich höre ich mir die dschungelartige Geräuschkulisse an und freue mich schon auf mein Bett.

Dies ist bereits mein zweiter Tag hier, doch wie Ihr es Euch vorstellen könnt ist es nicht so einfach mit der Internetverbindung.

Bald werde ich mehr über alles hier berichten und auch meinen ersten Videoclip auf den YoutubeChannel bringen.

Es gibt noch viel zu erzählen, was ich auch tun werde, aber Ihr sollt erstmal wissen:

Bin gut angekommen, die Philippinen sind großartig und mehr Infos werden folgen...

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Mo

19

Sep

2011

Vorbereitungszeit

H a l l o   I h r  !!

Die Freude wächst... Nun ist es bald soweit, am 15. Oktober gehts los nach Davao!

 

Jetzt in der Vorbereitungszeit bin ich schon sehr gesegnet worden.

Meine ganzen Habseligkeiten konnte ich unterbringen bzw. loswerden,

die Katze wird sich bald in einem neuen Refugium etablieren können

und die ersten finanziellen Hürden konnten wir gemeinsam überraschend schnell bewältigen. 

 

Tickets und das Geld für den ersten Monat habe ich dank der großzügigen Unterstützung meiner Verwandten und Freunde und Einiges an Angespartem bereits aufbringen können.

Ich fühle mich sehr gesegnet!

  

Jetzt bin ich fast überm Berg fehlt nur noch das Visum und das restliche Schulgeld.

 

 

 

PS: Ich habe auch einen Info/Sponsorenflyer gestaltet, laded den doch mal runter und sagt mir was Ihr davon haltet. 

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Kambodscha Bilder

Der langersehnte zweite Teil unserer Doku:

Welcome to the Philippines ;-)

Lasst Euch verzaubern

von diesem cineastischem Meisterwerk der Sonderklasse, welches sich durch exzellente Kameraführung, nahezu perfid äh perfekten Sprachgebrauch und Gänshautstimmung auszeichnet.

Nach einem Wechselbad der Gefühle darf der Zuschauer auch auf den nächsten Teil gespannt sein...

Aufbruch Infoflyer
Das hier ist mein Sponsoren-Infoflyer im Pdf Format.
Das meiste davon findet Ihr auch hier auf der Website.
Den habe ich kreiert um ihn in meiner Gemeinde auszulegen
und an meine Unterstützer zu verteilen.
Guckt mal und schreibt, wie Ihr den findet...
Aufbruch Infoletter.pdf
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